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zugesandt von Herrn Wolfgang Biebel, EDV-Störungsdienst:
Am Anfang des Jahres 2004 wurde ich von einer österreichischen Bartergesellschaft angerufen; meine Firma hat in Wien ihren Sitz. Es handelte sich um abcmarkets AG, vormals BCI Barter. Ich kenne das Barter-(Tauschgeschäfts-)Modell schon seit mehr als 20 Jahren. Ich habe damals in Hamburg gelebt und habe es dort auch kennen gelernt, allerdings nicht als real funktionierendes Geschäft, sondern als (damals) neues Geschäftsmodell, welches wir ausgiebig und interessiert diskutierten. Bis zum Anruf von abcmarkets habe ich mich nie mehr damit befasst und gar nicht gewusst, dass es mittlerweile große und funktionierende Unternehmen gibt, die sich ganz damit beschäftigen. Weil ich das Modell bereits kannte und grundsätzlich sehr positiv der Idee des unbaren Tauschhandels gegenüber bin habe ich ohne lange zu zögern und auch ohne mich weiter konkret über abcmarkets zu informieren den Vertrag unterschrieben. Die Jahresgebühr beträgt dort EUR 1.200,- netto, was für mich wohl viel Geld dar stellt, angesichts der sich anscheinend bietenden und von mir erwarteten Geschäftsausweitung habe ich es aber riskiert. Mehrere Dinge hätten mich gleich zu Beginn aufmerksam machen sollen: Die erst kürzlich erfolgte Namensänderung der Firma – warum ändert man den bereits eingeführten Namen eines erfolgreichen Unternehmens –, die Tatsache, dass die Geschäftsbedingungen in kleiner grauer Schrift auf gelbem Grund gedruckt sind, was dazu führt, dass sie nahezu nicht lesbar sind bzw man nach kurzer Zeit regelrecht Augenschmerzen bekommt, weil alles zu flimmern beginnt, die schlechte Erreichbarkeit meines Traders (Betreuer) – gleich nach unserem Abschluss ist er zwei Wochen in Urlaub gegangen, ohne mich in den Informationsablauf ein zu tragen –, die auf geblasene und unhandliche Website sowie das unpersönliche Klima in den Räumen von abcmarkets. Ich habe darauf nicht geachtet. Das ist ungewöhnlich für mich und ich schreibe es meiner Freude zu, eine frühere Idee nunmehr funktionierend wieder entdeckt zu haben und sie jetzt selbst ausprobieren zu können. Ich habe von abcmarkets niemals Anfragen erhalten, die meinem Geschäftprofil entsprechen. Trotzdem habe ich mich immer wieder an den Angeboten beteiligt, wurde aber nie beauftragt. Nach etwa 2 Monaten fragte ich meinen Trader, woran das liegen könnte. Seine Antwort war, wenn ich nicht 100% Barterquote anböte hätte ich keine Chance beauftragt zu werden. Das entsprach auch der Aufforderung eines anderen Barter-Teilnehmers auf meine telefonische Angebotslegung auf seine Anforderung: Ich solle doch zuerst meine Barterquote sagen. Als ich vorher wissen wollte, was er eigentlich genau haben möchte sagte mir dieser Herr, das wisse er selbst nicht so genau, das mache alles sein Sohn, ihn interessiere nur die Qoute, die ich biete. Auf meine Erwiderung, dass ich meine Zahlungskonditionen erst sagen könne, wenn ich weiß, was ich überhaupt liefern soll, brach der Andere das Gespräch ab. Derzeit befinde ich mich in einem Rechtsstreit mit abcmarkets. Ich habe eine einvernehmliche vorzeitige Vertragsauflösung vorgeschlagen unter Bezahlung der bereits verbrauchten – für mich gänzlich verlorenen – ersten drei Monate. abcmarkets besteht auf der Erfüllung der gesamten Vertragsdauer, worauf ich die Sache dem zuständigen Gericht übergeben habe. Eine Entescheidung steht dzt noch aus. Trotz dieser Erfahrung, an der ich selbst zu einem guten Teil schuld bin, hat sich etwas Gutes daraus ergeben: Ich habe Einblick erhalten in die Barter-Szene in Österreich und dadurch auch eine andere Gesellschaft kennen gelernt. Da ich, wie oben bereits erwähnt, die Geschäftsidee selbst sehr positiv beurteile, habe ich mich nochmals darauf ein gelassen und habe es bis jetzt nicht bereut. Es handelt sich um die Firma GIT in Graz/Österreich. Obwohl ich mit diesem Unternehmen erst seit kurzer Zeit zusammen arbeite ist der Unterschied gewaltig: Der Jahresbeitrag beträgt nur EUR 250,-; es gibt einen eigenen Beirat, der die Teilnehmer gegenüber der Geschäftsleitung vertritt, mit einem Rechtsanwalt als Mitglied; bevor ich noch meinen Jahresbeitrag bezahlt hatte habe ich schon einen Interessenten von GIT vermittelt erhalten, der genau eine von mir angebotene Leistung benötigt: ich fühle mich sowohl sachlich wie auch atmosphärisch sehr gut betreut und behandelt. Es bewegt sich in diesem Geschäft sehr viel Geld und da gibt es eben auch viele Unternehmen, die mehr den eigenen schnellen Vorteil im Auge haben, vielleicht sind diese sogar in der Überzahl. es gibt aber sicher auch Firmen, die ihren Auftrag ernst nehmen und im Sinne ihrer Teilnehmer und Kunden arbeiten. Ich bin sicher, dass man solche finden kann, wenn man genau schaut – vielleicht noch genauer als sonstwo – und dass es dann eine gute geschäftliche Sache sein kann. Die ganze Branche und das Geschäftsmodell selbst lehne ich deshalb nicht ab und glaube eher, dass sich der Anteil solcher Tauschgeschäfte am gesamtwirtschaftlichen Umsatz noch vergrößern wird. Sicherlich ist es dafür aber erforderlich, dass unseriöse Unternehmen vom Markt verschwinden, was jedenfalls mit der Zeit passieren wird: Qualität setzt sich durch, hier wie anderswo. Bis dahin heißt´s eben: Gut aufpassen! Wolfgang Biebel, |
zugesandt von Herrn Joachim Pucher, Pucher & Partner Werbeagentur: Im Jahr 1999 machte ich mich mit meiner Werbeagentur selbständig. Gerade mal 19 Jahre, die Firma im Hause meiner Eltern und eine Branche wo es genug Mitbewerber am Markt gibt. Ich lernte damals über einen Geschäftspartner BCI, heute abcmarkets, kennen. Da ich von Haus aus immer schon skeptisch war, überlegte ich sehr wohl, ob ich diesem "Verein" (so sah ich es damals) beitreten soll. Nachdem ich mich aber bei einigen Firmen nach deren Erfahrungen erkundigte, entschied ich mich zum Beitritt bei BCI. Ich habe es bis heute nicht bereut! Die Dienstleistungen der BCI sind für mich heute nicht mehr aus dem täglichen Geschäftsleben wegzudenken! Nicht nur, das ich durch die bargeldlose Verrechnung über das Clearingkonto laufend Zinsen spare und Liquidität gewinne, stellt mir abcmarkets durch konkrete Bedarfsmeldungen laufend Kunden vor die Türe, die ich sonst mit ziemlicher Sicherheit durch keine meiner sonstigen Marketingmaßnahmen erreicht hätte und ich wage zu sagen, das ich sehr wohl weiß, wie man Werbung für ein Unternehmen macht. Um so mehr wundert es mich, wenn ich den Bericht von Herrn Biebel lese, in dem verschieden Punkte angesprochen werden. Das ein Unternehmen eine Namensänderung durchführt? Da müßten sich meine alten Kunden auch fragen. Bei Firmengründung lief alles unter defactowerbung und seit 2 Jahren habe ich auf Pucher & Partner Werbeagentur den Namen geändert. Für mein Unternhehmen ist es völlig egal ob es nun BCI oder abcmarkets heißt, ganz im Gegenteil, denn durch die von Herrn Biebel als aufgeblasene und unhandliche Website www.abcmarkets.com hat sich das Spektrum der Dienstleistungen die seitens abcmarkets für jeden einzelnen Teilnehmer gleichermaßen zur Verfügung stehen um ein wesentliches erweitert und das Geschäfte mache erleichtert! Und so am Rande bemerkt, eine Seite die dem Urteil des Herrn Biebel entspricht, wird höchstwahrscheinlich sicher nicht mit dem e-comerc quality Siegel des Handelsverbandes ausgezeichnet. Bezüglich Barterquote möchte ich folgendes feststellen. Ich versuche im Einkauf so viel als möglich über das Clearingkonto zu verrechnen und ich denke, das es sicherlich mein gutes Recht ist, dem Anbieter die Vorstellungen meiner Zahlungskonditionen zu sagen. Will der Verkäufer mit mir das Geschäft machen, bin ich bis heute allemal mit ihm zusammengekommen. Durch meine aktive Einkaufstätigkeit unter Verwendung der bargeldlosen Verrechnung ist es mir natürlich im Verkauf meiner eigenen Dienstleistung und Produkte entsprechende Barterverrechnung bis zu 100% anzubieten. Am Rande bemerkt erleichtert das auch immer gegenüber der Mitbewerber den Geschäftsabschluss! Das System ermöglichte mir sogar Gegengeschäfte mit Firmen die nicht im Pool waren, wo ich eben Ware, die ich für einen Auftrag erhielt, die ich bei Gott nicht selbst brauchen konnte, an Teilnehmer mit Clearingverrechnung weiterverkaufte und ich somit wieder das einkaufte was ich benötigte. Hätte ich diese Möglichkeit nicht, würde ich höchstwahrscheinlich das eine oder andere Geschäft nicht machen. Um zum Schluß zu kommen, ich bin etwas länger als 3 Monate Teilnehmer von abcmarkets, habe das Instrument, welches ich mir mit dem jährlichen Beitrag gekauft habe, von Beginn an in die Hand genommen und damit gearbeitet. Nutze seit Beginn das System für meine Vorteile so gut es geht aus und kann meinem Trader, Herrn Ing. Krammer und der restlichen Organisation für ihre Bemühungen herzlichst danken. Mitarbeiter, die diese Leistungen bringen, würden ein vielfaches des Beitrages an kosten verursachen! Für mich ist die Investition in den jährlichen Jahresbeitrag mehr wert, als im Vergleich der gleiche Einsatz für die Schaltung von 3-4 Inserate in den verschiedensten Printmedien. Joachim Pucher, |